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Ein Tag wie üblich auf dem Camino: frühstücken, laufen, pausieren. Immerhin machen wir lange Pausen und besichtigen einen alten Ortskern. Treffen mit anderen Pilgern runden unsere Gespräche ab. Ich laufe wieder in der fünfköpfigen Gruppe und fühle mich durch Wolfgang in der Verantwortung für Alan entlastet. Ich bin hin und her gerissen zwischen den schneller gehenden Österreichern und dem langsam schlendernden Alan. Katharina merkt das in einem Telefonat an meiner Stimme. Seit einer Woche haben wir nicht mehr miteinander telefoniert.

Mir fällt auf, dass ich kaum an etwas anderes denke, als nur an das Jetzt auf diesem Camino. Die „großen“ Gedanken, die ich auf den anderen Caminos hatte, bleiben aus. Alles ist Camino-Alltag. So auch Alans Schuhe, die langsam ihren Geist aufgeben. Er versucht, sie mit Sekundenkleber zu retten.

Der Tacho bleibt heute auf 26,5 Kilometern (35.319 Schritten) stehen, die ich in fünf Stunden und 54 Minuten gegangen bin.

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