Im Oktober kam die Frage auf, wohin geht der nächste Camino. Denn das wann war klar: Januar geht nächste Jahr nicht, also der 5. Februar soll es als Starttag sein.
Führer von vielen Caminos liegen bei mir zu Hause im Sideboard, das sie sich mit den wenigen Büchern noch teilen, die bei meinen Aufräumaktionen noch übrig geblieben sind. Die Damen in der Bücherei haben so getan, als ob sie sich über meine Büchertüten gefreut haben. Die Wahl des Weges fiel wieder auf den Camino Português, weil er so schön einfach zu gehen ist. Obwohl ich dafür einen Führer habe, leistete ich mir die neue Ausgabe von 2010. Also diemal wieder nach dem gelben Führer von Raimund Joos.
Bei der Durchsicht der Ausrüstung ist aufgefallen, dass meine Schuhe nicht noch eine Pilgerfahrt mitmachen. Also schon mal einen Wunsch für den Wunschzettel, denn es ist ja bald Weihnachten. Ob ich mir noch eine bessere Kamera leiste und damit mehr Gewicht aufnehme ist ein Thema, was ich gründlich durchdenken werde. Meine Pilgerfreundin Britta vom Camino Frances in 2009 kann ich dagegen beruhigen: ich habe auf warme Hemden in kariert, mein Pilgername ist nicht in Gefahr.
Der Flug ist auch schon gebucht: für weniger als 99 EUR gehts über Malle nach Porto. Das ist das bequemste und billigste. Wie auf den letzten beiden Pilgerfahrten habe ich weder ein Rückreisedatum noch ein Rückreise Ort. Ich werde in Santiago sehen wonach mir ist, wenn ich denn dort ankomme.
Ich habe Zeit und Muße meine Pilgertagebücher eins bis drei zu überarbeiten. Für No 1 hat sich schon ein Verlag gefunden und es ist derzeit bei meinem Freund Alwin in seiner Funktion als Lektor. Buch zwei ist bei meiner Freundin Dagmar, doch sie kann sich Zeit lassen. Band 2 werde erst gedruckt, wenn Band 1 abverkauft ist. Der Titel steht auch schon: Von einem der auszog das Pilgern zu lernen, Band 1: In 44 Tagen bis zum Ende der Welt.
Auf eines werde ich verzichten: die Tippfehler auf meiner Internetseite und in Facebook zu berichtigen. Hautsache das gedruckte Teil hat keine. Mir ist der alte Spruch in den Kopf gekommen: wer einen Tippfehler findet, darf in behalten.
Sonntag, den 5. Dezember:
Nach einer Mail von meiner Pilgerfreundin Britta aus Münster habe ich einen Blick in meinen Schrank geworfen. Das eine warme Hemd ist eindeutig nicht kariert genug. Ein grünkariertes ist auf den Wunschzettel gekommen, denn das rotkarierte ist kariert genug. Mit meiner spanischen Pilgerfreundin Andrea habe ich mich für den 11. Februar im Café Museu in Tui verabredet. Wenn alles so läuft wie in diesem Januar kommt das locker gut hin.
Donnerstag, den 9. Dezember:
Der Kauf der neuen Pilgerschuhe ging in 3 Minuten von statten. Es sind einfach wieder die vom letzten Jahr in neu geworden. Nun dürfen sie noch eingelaufen werden.
Dienstag, den 18. Januar:
Gestern habe ich die Packliste durchgeschaut und den Einkaufzettel für meinen Städtetag in Köln geschrieben.
Neue Badelatschen, Konsmetikartikel und vor allem eine neue, noch schwerere Digicam (Canon Eos 550D mit 18-135 Objektiv) sind jetzt mit dabei.




















